Weltkrebstag 2020

Am 27. Geburtstag kam die Diagnose Krebs

„Meinen 27. Geburtstag vor gut zwei Jahren wollte ich mit einer großen Party feiern“, erzählt eine junge Mainzerin, die namentlich nicht genannt werden möchte. „Stattdessen lag ich an diesem Tag im Krankenhaus und musste eine schwere Operation mit anschließender Diagnose Eierstockkrebs verkraften.“ Es folgten eine Chemotherapie und nach einem Rückfall eine zweite Chemotherapie. „Im Sommer letzten Jahres hatte ich das Gefühl, jetzt ist wieder alles gut. Dann wurde ein dritter Tumor entdeckt, der in einer Spezialklinik mit Bestrahlungen behandelt wurde.“ In allen Fällen waren die Nebenwirkungen erheblich.
Heute lebt die junge Frau von Arbeitslosengeld II in einer kleinen Wohnung. Ihre berufliche Zukunft ist ungewiss. Das Studium, auf das sie nach ihrer Ausbildung als Erzieherin mehrere Jahre hingearbeitet hatte, musste sie schweren Herzens an den Nagel hängen, das fest geplante Auslandssemester streichen, aus ihrer Wohngemeinschaft ausziehen. Aufgrund ihrer chronischen Erkrankung braucht sie viel Ruhe.
Obwohl die Krebserkrankung sie mitten aus ihrem aktiven Leben gerissen hat, das gerade erst an Fahrt aufnahm, kommt Aufgeben für sie nicht in Frage. Ihre Lebensfreude, ihren Optimismus hat sie nicht verloren. „Ich bin dankbar und glücklich und genieße den Augenblick“, so die junge Frau. „Meine Familie und meine Freunde sind immer für mich da und helfen mir im Alltag beim Umgang mit der Krankheit.“
Geholfen haben ihr auch die Psychoonkologen des Tumorzentrums Rheinland-Pfalz e.V. mit Sitz in Mainz. Es handelt sich dabei um ein niedrigschwelliges Beratungsangebot, das unentgeltlich allen Betroffenen und deren Angehörigen in Rheinhessen zur Verfügung steht. Ein Standbein ist dabei die psychologische Unterstützung, das zweite Standbein ist die sozialrechtliche Beratung. Die geschulten Mitarbeiter helfen, unter anderem den notwendigen Papierkram zu erledigen, für den in der akuten Phase der Behandlung oft die Kraft fehlt. Ein Anruf genügt, um schnell einen Termin und damit Hilfe zu bekommen.
Seit 2019 gibt es darüber hinaus den TREFFPUNKT Mainz/Wiesbaden der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, der sich in Mainz trifft. „Dieser regelmäßige Erfahrungsaustausch tut einfach nur gut. Es ist so wichtig zu erleben, dass ich mit meiner Krankheit nicht allein bin“, verdeutlicht abschließend die junge Frau. „Ich habe jedenfalls die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ich eines Tages mein Studium abschließen und arbeiten kann.“

 

Rheinland-Pfälzische Gesundheitsministerin besucht die ambulante Krebsberatungsstelle in Mainz

Am Montag, den 25.02.2019 machte sich Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler persönlich einen Eindruck von der Arbeit der Beratungssstelle für an Krebs erkrankte Menschen in Mainz.

 

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der hohen Professionalität des seit mehr als 40 Jahren bestehenden Tumorzentrums. „Besuche vor Ort und der direkte Austausch mit denen, die so wertvolle Arbeit für Betroffene und Angehörige leisten, sind für mich immer von besonderer Bedeutung. Ich bin froh, dass wir in Rheinland-Pfalz das Tumorzentrum und die Krebsgesellschaft als starke und kompetente Partner an unserer Seite wissen."

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Arbeit Gesundheit und Demografie.

 

Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. präsentiert sich im Fernsehen

 

Die Leiterin der psychosozialen Beratungsstelle in Koblenz, Gerti Kunz, ist im Interview im TV Mittelrhein.

 

Wir wandern wieder im nächsten Jahr!
Am Samstag, 01.09.2018 fand die letzte Wanderung in diesem Jahr statt.

Neun Teilnehmerinnen trafen sich um 10.30h in Mombach und spazierten eine ruhige und sehr schöne Runde durch den Mainzer Sand. Wie immer stand nicht der Sport, sondern entspannte Gespräche und die Bewegung im Vordergrund.
Zum Abschluss des Spazierganges wurde eingekehrt und bei einer Tasse Kaffee die gemeinsamen Stunden beendet.

Im nächsten Jahr wird es voraussichtlich eine Fortsetzung der Wanderungen geben. Bitte informieren Sie sich bei uns telefonisch oder über unsere Webseite.

BRCA - Gesprächskreis im Tumorzentrum

Der BRCA Gesprächskreis unter der Leitung von Bärbel Wellmann findet auch 2018 weiterhin alle zwei Monate im Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V. in Mainz statt. Die Gruppe trifft sich sechs Mal im Jahr in den Räumen der Beratungsstelle für ca. 2 Stunden. Alle Interessierte sind herzlich willkommen.
Die genauen Termine hierzu finden Sie auf unserer Homepage unter "Nützliche Links"  (Selbsthilfe vor Ort) und auch auf der Internetseite des BRCA Netzwerks

Krebskranke brauchen zuverlässige und gut zugängliche Unterstützungsangebote

Presseinformation des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz zum Weltkrebstag 2018 vom 01.02.2018

 

Kontakt:
Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e. V.
, Gärtnergasse 6, 55116 Mainz,
Telefon: 06131-9201609, E-Mail: anmeldung(at)tuz-rlp.de, www.tuz-rlp.de

Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V., Löhrstraße 119, 56068 Koblenz,
Telefon: 0261-98865-0, E-Mail: kontakt(at)krebsgesellschaft-rlp.de, www.krebsgesellschaft-rheinland-pfalz.de

 

Zu Jung zum Sterben - Junge Erwachsene kämpfen gegen Krebs

Dokumentation vom 02.02.2018 (verfügbar bis 03.03.2018) auf arte zum Weltkrebstag 2018. Bitte klicken Sie auf folgenden Link um auf die arte Mediathek zu gelangen.

Partnerschaft und Krebs - eine Studie der Hochschule Hannover und des Universitätsklinikums Düsseldorf

„Auswirkungen von Krebserkrankungen auf die Stabilität von Partnerschaften“

 

Die Medizinische Hochschule Hannover und das Universitätsklinikum Düsseldorf führen eine Studie durch, die die Auswirkungen einer Krebserkrankung auf die Stabilität von Partnerschaften untersuchen soll. Dabei interessiert besonders die Zeit und Dauer von Partnerschaften.

Das Tumorzentrum ist gebeten worden den folgenden Link zur Befragung auf unserer Homepage bereitzustellen: https://ww2.unipark.de/uc/partnerschaft/

Wenn Sie an der Befragung teilnehmen möchten, die kostenlos und anonym ist, dann klicken Sie auf obigen Link und Sie werden auf die Seite der Studie weitergeleitet. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne die Studienleitung wenden:

 

Prof. Dr. Tanja Zimmermann, E-Mail: zimmermann.tanja@mh-hannover.de
André Karger, E-Mail: Andre.Karger@med.uni-duesseldorf.de

 

SWR-Beitrag zum Thema "Wenn Ratgeber-Seiten Hilfe bei Krebs versprechen"

https://swrmediathek.de/player.htm?show=71d9be80-b905-11e7-a5ff-005056a12b4c

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